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reporter ohne grenzen fotos für die pressefreiheit 2014

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Product no.: 6121
 
reporter ohne grenzen fotos für die pressefreiheit 2014
 

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reporter ohne grenzen

hersteller: reporter ohne grenzen
produkt: buch
format:  27,8 x 21 x 1,2 cm , 106 Seiten, broschiert
sprache:
deutsch
isbn: 978-3-937683-47-8
bezirk: mitte

Jubiläums-Bildband von Reporter ohne Grenzen

Das Buch „Fotos für die Pressefreiheit 2014" dokumentiert die Ereignisse des vergangenen Jahres – vor allem in Ländern, in denen unabhängige Medien unter Druck stehen. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe zum 20-jährigen Bestehen der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen stehen Fotografen, die Bilder aus ihrer Heimat zeigen. Oft lenken sie den Blick auf Aspekte ihrer Gesellschaften, über die die Mächtigen nur ungern sprechen. Ihre Bildstrecken werden durch Texte ergänzt, in denen die Fotografen über ihre Arbeit und ihre Beweggründe erzählen.

Der in New York lebende russische Fotograf Misha Friedman widmet sich in scheinbar harmlosen Alltagsszenen der allgegenwärtigen Korruption in Russland. Maika Elan aus Vietnam holt mit ihrer Kamera homosexuelle Paare aus dem Verborgenen und gibt seltene Einblicke in deren Alltag. Die Gruppe Nar Photos zeigt Bilder von den Demonstrationen gegen die islamisch-konservative Regierung der Türkei und erregte damit Aufmerksamkeit, weil die vom Staat gegängelten Medien vieles nicht berichteten.

Charles Ommanney zeigt in der Serie „Gun Control", wie der verbreitete Waffenkult in seiner Heimat USA das Leben ganz normaler Menschen prägt. André Vieira aus Brasilien dokumentierte den Redaktionsalltag der angesehenen, aber gegen schleichenden Bedeutungsverlust kämpfenden Tageszeitung Folha de S. Paulo. Zhang Kechun fotografierte in China zwei Jahre lang am Ufer des Gelben Flusses und erschrak darüber, wie zerstört und verschmutzt der als „Seele der Nation" geltende Strom mittlerweile ist. Poulomi Basu begleitete Soldatinnen in Indien und dokumentierte deren Zerrissenheit zwischen dem Dienst am Land und den Erwartungen ihrer Familien.

23 Fotografinnen und Fotografen haben ihre Werke für das ROG-Fotobuch unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Reporter ohne Grenzen finanziert sich neben Spenden und Mitgliedsbeiträgen durch den Verkaufserlös des Fotobuchs. Dieser fließt vollständig in Pressearbeit, Anwaltskosten und medizinische Hilfe für verfolgte Journalisten. 2010 wurde der Bildband mit dem kress Award für den besten Relaunch ausgezeichnet.