hersteller:
illustrative
e.v.
produkt: thematisches
magazin
ausgabe: 2 -
4
format:
280x210 mm/ca. 128 seiten
sprache:
deutsch
frequenz: 4-6/jahr
bezirk: mitte
objects, das magazin für angewandte kunst,
präsentiert alle zwei-drei monate die neuesten entwicklungen der angewandten
künste. in essays, artikeln, kritischen analysen und exklusiven bilderserien
geht objects auf die suche nach wissenschaftlichen und künstlerischen antworten
auf die frage: was sind die angewandten künste heute? wer sind ihre spannendsten
protagonisten?
#4 craft
poetry
nick clements
berichtet in seinem essay über re-enactment, das nachspielen historischer
ereignisse und seine künstlerische verwertung, julie kogler analysiert den
aufstieg der pop-surrealismus-künstler des letzten jahrzehnts und basar önal
spricht über das design von zeit. julian waite erklärt schließlich, was es mit
seiner geistergeschichte und dem terminus performance illustration auf sich hat.
künstler portraits: olaf hajek, hellen jo, antti uotila, luis dourado. in den
kritiken rezensiert objects diesmal aktuelle popkultur-theorie und zündet in den
künstlerportfolios ein bilderfeuerwerk.
# 3 bildersturm
objects diskutiert in der ausgabe mit dem titel
"bildersturm" die gegenwärtige omnipräsenz des bildlichen. tut es uns wirklich
gut, von derart vielen visuellen eindrücken umgeben zu sein, die das auge nicht
zur ruhe kommen lassen? ist der menschliche blick überhaupt noch eine
ästhetische instanz, die über die gestaltung unserer umgebung (architektur,
landschaft, werbung) mitentscheiden darf? objects fragt, ob die eigentliche
aufgabe von designern und künstler nicht darin liegen kann, den blick wieder
einzufangen und "sichtbare gesamtzusammenhänge" zu gestalten.
objects nr.
3 berichtet darüber hinaus über die designphilosophie david polonskys in seinem
gefeierten animationsfilm "waltz with bashir", über futuristische baumhäuser,
experimentellen japanischen tanz und portraitiert den jungen grafiker mario
hugo.
#2
craftpunk
130 seiten
über die allgemeine renaissance von design-kunst, die unlängst auch zu bunten
schlagwörtern wie "craftpunk" führte. angestoßen von ambra medda, der
schillernden direktorin der design miami, kreist ein begriff um die welt
("craftpunk"), der die revolution der angewandten kunst verspricht: raus aus den
töpferstuben und hinein in die weite welt des designs. nonkonformistische
subkultur plus traditionelles handwerk. ist es aber das revival des
kunsthandwerks, das wir brauchen?
objects diskutiert die zukunft der
angewandten künste und ihre berührungspunkte zu design und freier kunst. wird
etwas zu "neocraft", neuem kunsthandwerk, wenn es einfach einen frischen
gesellschaftlichen rahmen erhält? oder zählen werte wie handwerk, materialität
und bewusste langsamkeit auch noch im digitalen zeitalter? objects gibt eine
antwort auf die frage, in dem das magazin in seinen essays künstler vorstellt,
die aus den jungen genres der computer-animation und dem comic kommen und mit
alten tugenden die grenzen des klassischen kunsthandwerks sprengen - und
wohl gerade deshalb zu den progressivsten spielführern der jungen angewandten
künste zählen dürften. der schottische filmkünstler david 0'reilly, der
luxemburger designer eric schockmel und der berliner comiczeichner jens harder
haben, jeder auf seine art, die angewandte kunst mit wegweisenden projekten
überraschend neu interpretiert.